Auftragsabwicklung optimieren: Ursachen statt Symptome

Wer die Auftragsabwicklung optimieren möchte, sollte den gesamten End-to-End-Prozess betrachten. Schwierigkeiten bei Lieferterminen, Materialverfügbarkeit oder Fertigungsplanung können ihre Ursachen auch in anderen Unternehmensbereichen haben. Dabei spielen operative Abläufe ebenso eine Rolle wie übergreifende Funktionen, insbesondere IT und Personal. Eine ganzheitliche Betrachtung hilft, Zusammenhänge zu erkennen, wiederkehrende Probleme einzuordnen und Maßnahmen gezielt zu priorisieren. So entsteht eine Grundlage für fundierte Entscheidungen und einen konkreten nächsten Schritt.


Ein Kunde fragt nach dem Liefertermin seiner Bestellung. Die Auftragsbearbeitung muss zunächst Rücksprache mit der Fertigung halten. Dort wartet man auf Material, das laut System eigentlich verfügbar sein sollte. Der zugesagte Liefertermin lässt sich nicht halten.

Vielleicht handelt es sich um einen Einzelfall. Wenn sich ähnliche Situationen jedoch wiederholen, entstehen zusätzliche Abstimmungen, Terminverschiebungen und Mehraufwand. Für die beteiligten Mitarbeitenden ebenso wie für die Kunden.

Aber wo liegen in einer solchen Situation die Ursachen?

Die Materialverfügbarkeit könnte unzuverlässig sein. Möglicherweise passen Fertigungsplanung und verfügbare Kapazitäten nicht zusammen. Vielleicht erreichen wichtige Informationen die beteiligten Bereiche nicht rechtzeitig oder die eingesetzte Software unterstützt die tatsächlichen Abläufe nur unzureichend.

Aus unserer beruflichen Erfahrung wissen wir, dass Schwierigkeiten in der Auftragsabwicklung unterschiedliche Ursachen haben können. Wer die Auftragsabwicklung optimieren möchte, sollte besonders dann die Zusammenhänge betrachten, wenn mehrere Bereiche betroffen sind und die Ursachen zunächst nicht erkennbar sind.


Ein Vergleich aus der Medizin macht das Prinzip deutlich: Schmerzen im Bein können ihren Ursprung im Rücken haben. Die Beschwerden treten an einer Stelle auf, während die Ursache an einer anderen liegt. In Unternehmen können ähnliche Zusammenhänge entstehen.

Ein Liefertermin wird nicht eingehalten. Für den Kunden ist zunächst die verspätete Lieferung sichtbar. Innerhalb des Unternehmens fällt die Verzögerung möglicherweise zuerst in der Fertigung auf. Dort kann jedoch nur mit dem Material, den Informationen und den Kapazitäten gearbeitet werden, die tatsächlich zur Verfügung stehen.

Wenn Bestandsinformationen nicht stimmen, Aufträge unvollständig übergeben werden oder Planungsgrundlagen voneinander abweichen, können daraus Schwierigkeiten entstehen, die erst später im Ablauf sichtbar werden. Dabei muss nicht zwangsläufig ein Fehler in einer einzelnen Abteilung vorliegen. Auch die Abstimmung zwischen mehreren Bereichen kann eine Rolle spielen.

Gerade in gewachsenen Organisationen haben sich viele Abläufe über Jahre entwickelt. Zuständigkeiten, persönliche Absprachen und individuelle Lösungen können lange zuverlässig funktionieren. Verändern sich Anforderungen, Systeme oder organisatorische Rahmenbedingungen, können neue Abhängigkeiten entstehen. Im laufenden Tagesgeschäft sind diese Veränderungen nicht immer leicht zu erkennen.


Von der Angebotserstellung bis zum Zahlungseingang sind mehrere Unternehmensbereiche beteiligt. Vertrieb, Auftragsbearbeitung, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Lager, Fertigung, Versand und Buchhaltung übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben.

Jeder Bereich kann für sich gut organisiert sein. Trotzdem kann es im gesamten Ablauf zu Verzögerungen oder unnötigem Aufwand kommen. Besonders relevant sind dabei die Übergaben zwischen den einzelnen Prozessschritten.

  1. Angebot
  2. Auftrag / Bestätigung
  3. Planung / Beschaffung
  4. Produktion
  5. Versand
  6. Rechnung / Zahlungs­eingang
Vereinfachte Darstellung der Auftragsabwicklung. Je nach Unternehmen können Schritte abweichen oder parallel laufen.

Wer die Auftragsabwicklung optimieren möchte, sollte auch die Übergaben zwischen den beteiligten Bereichen berücksichtigen. Gerade dort können Zusammenhänge sichtbar werden, die bei einer isolierten Betrachtung einzelner Arbeitsschritte unentdeckt bleiben. Aus unserer beruflichen Praxis kennen wir unterschiedliche Situationen, die zeigen, welchen Unterschied die Betrachtung des vollständigen Auftragsprozesses machen kann.

Rebecca hat beispielsweise bei einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen den Auftragsprozess aufgenommen und modelliert. Besonders aufschlussreich war die anschließende gemeinsame Besprechung mit den beteiligten Bereichen. Dabei wurde sichtbar, wie der Prozess tatsächlich gelebt wurde und was vor und nach den jeweils eigenen Arbeitsschritten passierte.

Für einige Beteiligte war es das erste Mal, dass sie den gesamten Ablauf und die Arbeit der anderen Bereiche in dieser Form nachvollziehen konnten. Im gemeinsamen Austausch wurden Zusammenhänge und Fragestellungen deutlich, die bei einer isolierten Betrachtung einzelner Abteilungen zuvor nicht aufgefallen waren.

Eine vergleichbare Bedeutung hatte die übergreifende Betrachtung in einer anderen beruflichen Situation von René. In einem Fertigungsunternehmen wurde die Fertigungsreihenfolge stärker am vollständigen Kundenauftrag ausgerichtet, anstatt einzelne Produktionsschritte isoliert zu betrachten.

Denn eine für den einzelnen Fertigungsschritt sinnvolle Reihenfolge muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass vollständige Kundenaufträge möglichst reibungslos abgewickelt werden können. Entscheidend ist auch, wie die einzelnen Arbeitsschritte aufeinander abgestimmt sind.

Beide Erfahrungen zeigen aus unterschiedlichen betrieblichen Situationen, wie wichtig das Zusammenspiel der beteiligten Bereiche ist. Die gemeinsame Betrachtung kann Zusammenhänge sichtbar machen, die innerhalb einzelner Abteilungen nicht erkennbar sind, und damit eine bessere Grundlage für organisatorische und operative Entscheidungen schaffen.


Neben den unmittelbar beteiligten Unternehmensbereichen spielen auch übergreifende Funktionen eine wichtige Rolle. Dazu gehören beispielsweise IT und Personal. Sie unterstützen unterschiedliche Bereiche und beeinflussen damit auch, wie zuverlässig die Auftragsabwicklung insgesamt funktioniert.

IT & Daten
  1. Angebot
  2. Auftrag / Bestätigung
  3. Planung / Beschaffung
  4. Produktion
  5. Versand
  6. Rechnung / Zahlungs­eingang
Personal
Querschnittsfunktionen wie zum Beispiel IT und Personal beeinflussen die Auftragsabwicklung über alle Schritte hinweg.

Besonders deutlich wird das beim Umgang mit Informationen und Daten. In vielen Unternehmen unterstützen unterschiedliche IT-Systeme die Auftragsabwicklung. Hinzu kommen Excel-Listen, manuelle Aufzeichnungen oder persönliche Abstimmungen, die sich im Arbeitsalltag etabliert haben. Das ist nicht grundsätzlich problematisch. Schwierigkeiten können jedoch entstehen, wenn Informationen mehrfach gepflegt werden, unterschiedliche Datenstände existieren oder unklar ist, welche Informationen verlässlich sind.

René hat in seiner beruflichen Praxis wiederholt erlebt, dass Mitarbeitende mit eigenen Excel-Listen arbeiteten, weil sie den Daten im vorhandenen System nicht ausreichend vertrauten. Dadurch entstanden parallele Informationsstände, die mit der Zeit voneinander abweichen konnten. Um herauszufinden, welche Angaben tatsächlich stimmten, waren zusätzliche Abstimmungen und manuelle Kontrollen notwendig.

Ein weiterer Punkt sind sogenannte Medienbrüche. Sie entstehen beispielsweise, wenn Informationen aus einem System manuell in eine Tabelle übertragen oder auf Papier weitergegeben werden müssen. Solche Übergaben verursachen zusätzlichen Aufwand und können dazu führen, dass Informationen verspätet, unvollständig oder fehlerhaft ankommen.

Wie stark sich fehlende Daten auf die operative Arbeit auswirken können, zeigt eine weitere Erfahrung aus der beruflichen Praxis.

Bei einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen wurde der Bestand an Kunststoffgranulat nicht systematisch erfasst. Der Produktionsverantwortliche musste deshalb regelmäßig persönlich im Lager kontrollieren, wie viel Material noch vorhanden war. Auch der tatsächliche Verbrauch wurde nicht zuverlässig ermittelt. Die Entscheidung, wann neues Granulat bestellt werden musste, beruhte damit wesentlich auf seiner Erfahrung und Einschätzung.

Das konnte im Arbeitsalltag funktionieren, machte die Materialversorgung aber stark von einzelnen Personen abhängig. Gleichzeitig fehlte eine verlässliche Datengrundlage, um Bestellungen und Materialbedarf systematisch zu planen.

Gerade solche Beispiele zeigen, dass die Qualität der Auftragsabwicklung nicht allein von den unmittelbar beteiligten Bereichen abhängt. Auch die Verfügbarkeit von Informationen, ihre Verlässlichkeit und die Unterstützung durch IT-Systeme beeinflussen, wie gut die einzelnen Arbeitsschritte ineinandergreifen.

Das gewinnt auch beim Einsatz künstlicher Intelligenz an Bedeutung. KI kann beispielsweise dabei unterstützen, Informationen auszuwerten, Muster zu erkennen oder wiederkehrende Tätigkeiten zu erleichtern. Dafür müssen jedoch die benötigten Informationen in geeigneter Qualität vorliegen und die zugrunde liegenden Abläufe ausreichend verstanden sein.

Fehlen diese Voraussetzungen, kann auch eine neue technische Lösung die bestehenden Schwierigkeiten nicht beheben.

Neben IT und Daten spielt auch der Personalbereich als übergreifende Funktion eine wichtige Rolle für die Auftragsabwicklung. Personalkostencontrolling und Auswertungen zum Personaleinsatz können beispielsweise sichtbar machen, wie personelle Kapazitäten auf unterschiedliche Bereiche verteilt sind und wo möglicherweise Über- oder Unterkapazitäten bestehen.

Dabei spielt neben der verfügbaren Arbeitszeit auch die Frage eine Rolle, welche Fähigkeiten und Erfahrungen Mitarbeitende mitbringen und wie diese im Unternehmen eingesetzt werden.

René hat in seiner beruflichen Praxis erlebt, dass Mitarbeitende nicht immer entsprechend ihren tatsächlichen Fähigkeiten und Potenzialen eingesetzt wurden. Dabei können gerade vorhandene Kompetenzen, persönliche Interessen und gezielte Weiterentwicklungsmöglichkeiten dazu beitragen, Aufgaben besser zu verteilen und betriebliche Abläufe zu verbessern. Wenn Personalplanung, operative Anforderungen und Personalentwicklung aufeinander abgestimmt werden, können sich dadurch Verbesserungsmöglichkeiten ergeben, ohne dass zwangsläufig zusätzliches Personal benötigt wird.

Auch diese Zusammenhänge sind für die Auftragsabwicklung relevant. Denn wie zuverlässig ein Prozess funktioniert, hängt nicht allein von seiner Organisation oder technischen Unterstützung ab, sondern auch davon, ob die beteiligten Mitarbeitenden ihre Fähigkeiten sinnvoll einbringen können.

Aus unserer gemeinsamen Perspektive bei R&R betrachten wir die operativen Abläufe im Zusammenspiel mit den übergreifenden Funktionen. Unsere Erfahrungen aus IT, Prozessen, Personal, Logistik und operativer Steuerung ermöglichen es uns, unterschiedliche betriebliche Zusammenhänge in eine gemeinsame Bewertung einzubeziehen. Dabei berücksichtigen wir sowohl organisatorische und technische Voraussetzungen als auch personelle und wirtschaftliche Auswirkungen.


Aus unserer beruflichen Erfahrung kennen wir Situationen, in denen Schwierigkeiten zunächst in einem einzelnen Unternehmensbereich sichtbar werden. Werden sie dort behoben, kann sich die Situation kurzfristig verbessern. Manchmal treten jedoch an anderer Stelle neue Probleme auf oder dieselben Schwierigkeiten kehren nach einiger Zeit zurück.

Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Wer unter solchen Voraussetzungen die Auftragsabwicklung optimieren möchte, sollte die möglichen Ursachen im gesamten Prozesszusammenhang betrachten und die Auswirkungen einzelner Maßnahmen berücksichtigen.

Beispielsweise können wiederkehrende Bestandsabweichungen dazu führen, dass häufiger inventiert wird. Das schafft möglicherweise kurzfristig verlässlichere Bestandsinformationen, verhindert aber nicht, dass neue Abweichungen entstehen. Liegen die Ursachen etwa in der Materialentnahme, der Buchung oder der Abstimmung mit der Fertigung, bleibt das Problem bestehen.

Ähnliches kann beim Personaleinsatz, bei der Fertigungsplanung oder der Einführung neuer Software passieren. Eine einzelne Maßnahme kann durchaus sinnvoll sein und trotzdem die Schwierigkeiten im gesamten Ablauf nicht ausreichend beheben.

Welche wirtschaftlichen Folgen kann das haben?

Ein vereinfachtes Rechenbeispiel: In einem Unternehmen verbringen drei Mitarbeitende täglich jeweils 30 Minuten damit, Bestandsinformationen zu überprüfen, Abweichungen zu klären oder fehlende Angaben nachzuvollziehen.

3 Mitarbeitende
30 Min. täglich
20 Arbeitstage
60 € je Stunde
1.800 € pro Monat

Auf ein Jahr gerechnet: 21.600 € Personalaufwand

Noch nicht enthalten: Folgekosten durch Terminverschiebungen, zusätzliche Materialbeschaffung oder gestörte Produktionsabläufe.

Natürlich lassen sich diese Kosten nicht automatisch vollständig einsparen. Ein Teil der Abstimmungen und Kontrollen kann weiterhin notwendig sein. Das Beispiel zeigt jedoch, welche wirtschaftliche Größenordnung bereits durch regelmäßig wiederkehrende Zusatzaufgaben entstehen kann.

Unsere Erfahrungen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen und der langjährige fachliche Austausch darüber haben unseren gemeinsamen Blick auf betriebliche Zusammenhänge geprägt. Dabei wurde immer wieder deutlich, wie stark Entscheidungen und Abläufe eines Bereichs andere Bereiche beeinflussen können. Dieses Verständnis bringen wir heute gemeinsam in unsere Arbeit bei R&R ein.

Nicht jede Schwierigkeit erfordert eine umfassende Analyse. Wenn sich Probleme jedoch wiederholen, an unterschiedlichen Stellen auftreten oder ihre Ursachen unklar bleiben, kann ein übergreifender Blick helfen, die Situation besser einzuordnen.

So entsteht eine Grundlage, um mögliche Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung, ihres Aufwands und ihrer wirtschaftlichen Folgen zu bewerten und sinnvolle nächste Schritte festzulegen.


Wenn Schwierigkeiten trotz bisheriger Maßnahmen bestehen bleiben oder immer wieder neue Fragen auftauchen, kann es sinnvoll sein, die eigene Sicht auf die Situation zu erweitern.

Ein neutraler Blick von außen kann dabei wertvoll sein. Er eröffnet neue Perspektiven, hinterfragt gewohnte Abläufe und bringt Fragen auf, die im Tagesgeschäft möglicherweise nicht mehr gestellt werden.

Auch wirtschaftlich kann sich das lohnen. Unser vereinfachtes Rechenbeispiel zeigt, welche Kosten bereits durch regelmäßig wiederkehrende Zusatzaufgaben entstehen können. Wer seine Auftragsabwicklung optimieren möchte und trotz bisheriger Maßnahmen immer wieder auf Schwierigkeiten stößt, kann von einer erweiterten Betrachtung der betrieblichen Zusammenhänge profitieren. Auch die Investition in externe Unterstützung kann sich dadurch rechnen.


Vielleicht haben Sie bereits Maßnahmen ergriffen, um Ihre Auftragsabwicklung zu verbessern. Trotzdem treten weiterhin Schwierigkeiten auf, möglicherweise an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen.

Wenn Ursachen nicht eindeutig erkennbar sind oder mehrere Unternehmensbereiche betroffen sind, kann eine unabhängige Standortbestimmung helfen, die Zusammenhänge zu verstehen und die nächsten Schritte sinnvoll zu priorisieren.

Auftragsabwicklung optimieren – mit dem Blick aufs Ganze

Im Unternehmens-Check-Up betrachten wir die relevanten Unternehmensbereiche und übergreifenden Funktionen gemeinsam.
Wir schaffen innerhalb von 6-8 Wochen ein strukturiertes Gesamtbild, bewerten Handlungsfelder und entwickeln einen konkreten Fahrplan für die nächsten Schritte.


Wie lässt sich die Auftragsabwicklung optimieren?

Um die Auftragsabwicklung zu optimieren, ist es sinnvoll, den gesamten End-to-End-Prozess vom Auftragseingang bis zur Auslieferung zu betrachten. Dazu gehören die operativen Abläufe ebenso wie IT, Daten und Personal. So lassen sich mögliche Zusammenhänge erkennen, Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung bewerten und die nächsten Schritte gezielt priorisieren.

Was sind häufige Ursachen für Probleme in der Auftragsabwicklung?

Mögliche Ursachen sind unklare Prozessübergaben, unzuverlässige Bestandsdaten, fehlende Materialverfügbarkeit, nicht abgestimmte Fertigungsplanung oder unzureichender Informationsfluss. Auch der Personaleinsatz und die eingesetzte Software können eine Rolle spielen. Schwierigkeiten werden dabei nicht immer in dem Unternehmensbereich verursacht, in dem sie sichtbar werden.

Warum reicht es nicht immer aus, einzelne Abläufe zu verbessern?

Die Auftragsabwicklung verbindet unterschiedliche Unternehmensbereiche miteinander. Eine Verbesserung in einem Bereich kann wirkungslos bleiben, wenn Schwierigkeiten an vorgelagerten oder nachfolgenden Prozessschritten entstehen. Eine bereichsübergreifende Betrachtung hilft, solche Abhängigkeiten zu erkennen und die Auswirkungen geplanter Veränderungen besser einzuschätzen.

Welche Rolle spielen IT und KI bei der Optimierung der Auftragsabwicklung?

IT-Systeme können Informationen bereitstellen, Abläufe unterstützen und manuelle Tätigkeiten reduzieren. KI kann zusätzlich helfen, Daten auszuwerten und wiederkehrende Aufgaben zu erleichtern. Voraussetzung für einen sinnvollen Einsatz sind ausreichend verstandene Prozesse und geeignete Daten. Neue Technologien beheben organisatorische Unklarheiten oder unzuverlässige Datenbestände nicht automatisch.

Wann ist externe Unterstützung bei der Auftragsabwicklung sinnvoll?

Ein unabhängiger Blick kann besonders dann hilfreich sein, wenn Schwierigkeiten wiederholt auftreten, mehrere Unternehmensbereiche betroffen sind oder bisherige Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Eine übergreifende Standortbestimmung kann helfen, Ursachen und Zusammenhänge einzuordnen, Handlungsoptionen zu bewerten und einen konkreten nächsten Schritt festzulegen.